FAQ - Häufig gestellte Fragen
Hier entsteht eine Sammlung aus Fragen, die mir direkt gestellt wurden, die ich zwischen den Zeilen herausgelesen habe und Fragen, die ich mir stellen würde, wenn ich noch nie von personzentrierter Beratung und von mir gehört hätte.
Falls die Frage, die du dir wirklich stellst, nicht dabei ist, hast du am Ende der Seite die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen oder Anmerkungen loszuwerden.
Gefühle, Grenzen & Raum für dich
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Die kurze Antwort: JA, verdammt! Und nein, natürlich nicht.
Die etwas längere:
Es kann, darf und soll alles seinen Platz haben. Du bist sauer und willst fluchen wie ein Kesselflicker? Go for it! Du findest etwas absolut zum Schreien komisch? Lass es raus! Zutiefst berührt mit einem Kloß im Hals und Tränen in den Augen? Ich reiche dir die Taschentuchbox (und wahrscheinlich nehm ich mir dann selbst auch eins). Ich nehm dich so, wie du gerade da bist.
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Niemals!
Eine kleine Anekdote dazu: In meiner eigenen Beratung habe ich mich bis zum Schluss vor einem Thema gedrückt. Da wollte ich nicht ran. Basta! Musste ich auch nicht. Bis ich irgendwann selbst so weit war.
Und genau so soll es sein. Auch bei deiner Beratung bei mir. Wenn du Stopp sagst, oder einfach nicht drauf reagierst, was ich dir anbiete, gehen wir da nicht weiter drauf ein.
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Jap, das ist absolut korrekt. Die Probleme sind ja faktisch da und nicht nur gefühlt. Auch wenn sie meist irgendeine Reaktion in uns hervorrufen.
Denn Gefühlsduselei ist etwas, was so nach Drama klingt. Vollkommen verständlich, wenn du das nicht willst. Auch hier lautet deswegen die Antwort: Nein, musst du nicht. Es kann sein, dass ich dir eine Beobachtung anbiete, wie du auf mich wirkst, wenn du etwas erzählst. Wenn du mir aber sagst, dass es das Gefühl auf keinen Fall ist, dann glaube ich dir und wir machen weiter.
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Absolut berechtigte Frage. Wer kennt ihn nicht, den gefürchteten Dorftratsch. Oder den Flurfunk auf der Arbeit, das Getuschel auf einer Familienfeier, die Finger, die verdeckt auf dich zeigen. Brrr, bei dem Gedanken schüttelt es mich.
Nein. Was du mir erzählst, bleibt genau dort: bei mir. Ich bin seit dem ersten Jahr meiner Weiterbildung Mitglied des Fachverbandes für personzentrierte Beratung und Gesprächstherapie (GwG e.V.) und damit an die vom Verband aufgestellten Ethikregeln gebunden. Es dringt also nichts davon nach außen.
Falls wir uns mal irgendwo über den Weg laufen, beim Einkaufen, Spazierengehen oder auf einer Feier, sprichst du mich entweder an und wir plaudern ganz unbefangen, oder wir begegnen uns so, als sei nichts gewesen. Denn dort bist nicht nur du, sondern auch ich privat.
Sollte ich dir dennoch “zu nah” dran sein, empfehle ich dir gern eine:n meiner lieben Kolleg:innen.
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Oh ja, und das ist es auch. Da will ich gar nicht so tun, als wäre es immer super angenehm bei mir zu sitzen.
Wir quatschen eben nicht nur als Freund:innen bei einem Heißgetränk, sondern arbeiten. Alle beide. Du an dir und ich mit dir.
Mal angenommen, du hast absolut keinen Bock auf deinen Termin, sitzt nun aber trotzdem vor mir. Dann kannst du das gern ansprechen. Mach es laut, lass es mich wissen. Das kann schon der Einstieg sein, aber vor allem ist es erstmal ziemlich befreiend.
Und wenn es dir zu viel wird, kannst du jederzeit Stopp sagen, mich einbremsen, abbrechen, um eine Pause bitten oder einfach keinen neuen Termin ausmachen. Du sitzt am Steuer und bestimmst, wo (und wie oft) es langgeht.
Auf Augenhöhe - wie wir miteinander sprechen
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Kommt drauf an, bist du eins meiner Kinder? Dann ja. Aber Spaß beiseite:
Natürlich nicht. Die personzentrierte Haltung geht davon aus, dass du selbst am besten weißt, was bei dir los ist und was gut für dich ist. Das, was ich dir sage, kannst du als Angebot verstehen. Du hörst es dir an und guckst, was es mit dir macht oder ob überhaupt irgendwas in dir anklingt. Und wenn das nicht so ist, dann sagst du das und es geht weiter.
Niemand kennt dich so gut wie du selbst. Also hast du auch immer das letzte Wort.
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Weil du sie nicht brauchst. Oder anders: weil du sie höchstwahrscheinlich gar nicht haben wollen würdest.
Wäre das nicht schön? Jemand sagt dir “Nimm A, das ist wirklich die einzig wahre, richtige Lösung für dein Problem!”
Vielleicht hast du das sogar schon mal erlebt. Der gute Ratschlag des besten Kumpels. Oder die Mutter, die es besser weiß als du. Hast du dich gefreut und gesagt “Ja, genau, das ist es!”? Oder hast dir vielleicht gedacht, dass du da ja selbst schon drauf gekommen bist, es aber dein Problem eben NICHT löst.
Denn meistens hast du alle Optionen ja schon durchgespielt. Du kennst sie alle. Nur die Sicherheit, dich für eine zu entscheiden, die fehlt noch. Und die gibt dir niemand, indem er dir versichert, dass es DAS ist. Die gibst du dir, begleitet von mir, selbst, wenn du so weit bist.
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Oha, hier haben wir glaube ich eins der ältesten Klischees erwischt. Schuld sind immer die Eltern / das Umfeld / wer auch immer. Im Grunde vollkommen egal, Hauptsache jemand hat die SCHULD! Und zack, schon ist die Lästerrunde eröffnet. Er hat das falsch gemacht und sie hat nicht mal versucht, es auch nur im Ansatz richtig zu machen!
Aber was ist, wenn es eigentlich gar nicht darum geht, wer schuld ist? Wer wann was falsch gemacht hat? Was, wenn die Frage viel eher lautet “Was hat das mit mir gemacht? Und wie gehe ich jetzt damit um?”
Es kann sehr gut sein, dass dein Umfeld, deine Familie, nicht immer alles richtig gemacht hat, oder dir nicht immer das geben konnte, was du gebraucht hättest. Ändern können sie das aber nicht mehr. Und du auch nicht. Du kannst es dir aber anschauen und dir überlegen, was du damit machen willst. Ob du manches heute anders einordnen oder besser verstehen kannst.
Denn du und ich, wir fragen uns nicht, wer Recht hat oder schuld, sondern was dich weiterbringt und was dich nur Kraft kostet.
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Ich habe diese Frage einer KI gestellt. Hier die Antwort der KI:
“Klar kannst du das – aber genau da liegt der Haken: Eine KI bestätigt dir fast immer alles. Das fühlt sich bequem an, zementiert aber oft nur alte Gedankenmuster.
Drei Dinge kann kein Algorithmus:
Echtes Gespür: Eine KI hört kein Zittern in deiner Stimme und sieht nicht, ob dein Lächeln echt ist. Sie reagiert auf Textbausteine, nicht auf deine Ausstrahlung.
Freiwillige Annahme: Ein Computer muss dich annehmen, weil er so programmiert ist. Heilsam ist Wertschätzung aber erst, wenn ein echter Mensch sie dir freiwillig schenkt.
Ehrliche Reibung: Eine KI redet dir nach dem Mund, statt liebevoll auf blinde Flecken zu schauen.
Eine KI ist super, um nachts um drei Gedanken zu sortieren. Echtes Verstandenwerden und Veränderung passieren aber nur von Mensch zu Mensch.”
Meine eigene, etwas kürzere Antwort: Beratung lebt von der echten Begegnung zwischen zwei Menschen. Die KI ist kein Mensch und kann dir zwar die Welt erklären, aber dich niemals als Mensch wahrnehmen.
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Ja, auf jeden Fall!
In der Begleitung versuche ich, dich und dein Erleben zu verstehen. Wenn du also ein Thema hast, das ich gar nicht auf dem Schirm und deswegen nicht benannt habe, umso besser! Weil mir eben nicht meine eigene Erfahrung im Weg steht.
Die Arbeitsweise: was “personzentriert” eigentlich heißt
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Hui, hier muss ich jetzt aufpassen, dass ich nicht in den “Beratungssprech” verfalle.
Also. Personzentriert bedeutet genau das: es geht um dich als Person. Als Ganzes. Mit den Seiten, die du gern zeigst und denen, die du lieber verstecken würdest. Ich nehme dich so an, wie du bist. Und ich versuche dich nicht durch Ratschläge oder Diagnosen in eine Richtung zu lenken, sondern lasse mich von dir dahin führen, wo du hin willst. Auch wenn du selbst nicht so genau weißt, wo es hingehen soll.
Ich beobachte und sage dir, was ich wahrnehme. Wie du auf mich wirkst, Vermutungen, die mir in den Sinn kommen oder andere Dinge, die mir durch den Kopf schießen. Dabei geht es immer um dich. Und ich glaube daran, dass dein Verhalten einen guten Grund hat.
Dadurch erfährst du, wie es sich anfühlt, so angenommen zu werden, wie du bist. Und kannst das Stück für Stück auch selbst ein bisschen mehr. Und genau dann, wenn du dich selbst so akzeptierst, wie du bist, verändert sich vielleicht etwas, von dem du nicht geglaubt hast, dass du es verändern könntest.
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Kannst du! Hast du wahrscheinlich auch schon. Mehrmals, vielleicht sogar stundenlang.
Und eventuell seid ihr einfach auf keinen grünen Zweig gekommen. Oder du hattest das Gefühl, dass es jetzt schon lange genug um dich geht. Oder du hast deiner besten Freundin ein paar Details verschwiegen, weil sie dich nicht so gut dastehen lassen. Oder sie hat dir das Gefühl gegeben, ohne es zu wollen, dass du ja auch schon selbst ein bisschen mit schuld bist.
Bei Freund:innen werden wir weich. Wir möchten, dass es ihnen gut geht. Immer. Und deswegen halten wir schwer aus, wenn es mal nicht so ist. Dann möchten wir das am liebsten wegmachen, damit alles wieder gut ist. Und das ist wunderschön.
In der Beratung hingegen geht es nicht darum, dass alles schnell wieder gut wird. Da machen wir keine “schlechten” Gefühle weg. Die gibt es gar nicht. Wir schauen hin, was uns diese Gefühle sagen wollen. Wovor sie uns beschützen möchten.
Und bei Problemen komme ich nicht mit einer tollen Idee um die Ecke, die du bestimmt noch nicht versucht hast. Sondern wir schauen, was dir selbst einfällt, wenn du mal in aller Ruhe hinguckst.
Hier musst du kein schlechtes Gewissen haben, wenn es die ganze Zeit um dich geht. Denn genau darum geht es.
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Dieses Bedürfnis nach einer Sicherheit oder Garantie ist absolut verständlich und nachvollziehbar.
Geld für etwas auszugeben, von dem du nicht weißt, ob es klappt, hört sich ziemlich riskant an.
Deswegen möchte ich diese Frage mit zwei Gedanken beantworten.
Der personzentrierte Ansatz ist sehr gut erforscht. Und auch die Wirksamkeit ist gut belegt. Bedeutet das, dass er für dich zu 100% funktionieren wird? Nein, leider nicht. Denn er setzt etwas voraus, auf das ich als Beraterin keinen Einfluss habe: deine Bereitschaft, dich darauf einzulassen. Denn das ist Arbeit, die nicht immer Spaß macht.
Du wirst nicht sofort Ergebnisse sehen wie beim Start einer Fitnessreise. Da kann man gut in Kilogramm oder Zentimetern messen, dass etwas passiert. Bei der Beratung sind die Hinweise subtiler. Vielleicht wachst du morgens auf und fängst nicht direkt an gehetzt zu denken, was noch alles vor dir liegt heute, sondern freust dich erstmal auf deine erste Tasse Kaffee. Oder der Knoten im Bauch, wenn du an die Arbeit denkst, sitzt nicht mehr ganz so fest. Oder du freust dich seit Monaten das erste Mal wieder richtig, wenn der Schlüssel sich im Schloss dreht und dein:e Partner:in nach Hause kommt.
Was ich dir aber versichern kann, ist, dass die Beratung nichts kaputt macht. Weil du die Zügel in der Hand hältst und nichts passiert, was du nicht willst.
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Zuerst einmal ist es ein juristischer Unterschied. Ich darf keine Therapie anbieten, weil ich weder Heilpraktikerin für Psychotherapie noch ausgebildete Psychotherapeutin bin.
Ich diagnostiziere nicht, was falsch ist. Und ich sage dir eben auch nicht, dass du x,y oder z probieren solltest, damit es besser wird. Ich stelle dir meine Präsenz, meine volle Aufmerksamkeit, meinen Verstand und mein Herz zur Verfügung. Wir arbeiten in Krisen miteinander, bei schweren Entscheidungen oder anderen Themen, die du besprechen willst.
Sollte in der Beratung bei mir der Verdacht aufkommen, dass du bei einer Ärztin oder einem Arzt oder einer Therapeutin oder einem Therapeuten besser aufgehoben wärest, werde ich das auch genau so benennen.
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Ja, die gibt es.
Wenn du eine akute psychische Erkrankung hast, bist du in medizinisch geschulten Händen besser aufgehoben. Das Gleiche gilt für eine Suchterkrankung oder Krisen, die meine fachlichen Kompetenzen übersteigen. Wenn du dir begleitend zu deiner Psychotherapie eine Beratung wünschst, kann ich dich sehr gerne als Klient:in aufnehmen.
Und dann gibt es noch die Fälle, in denen ich selbst merke, dass ich nicht “die Richtige” bin. Entweder weil die Chemie nicht stimmt, die Erwartungen an mich aus meiner Sicht nicht zu erfüllen sind, oder weil ich schlichtweg keine Kapazitäten habe. Das teile ich dir mit, sobald ich es merke, weil auch das Echtsein von meiner Seite aus zur personzentrierten Arbeit dazugehört.
Zu zweit: Paare, Freundschaften & Familie
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Falls du erst zur Einzelberatung kommst und sich dann im Laufe der Zeit herausstellt, dass ihr lieber ins Paarsetting wechseln wollt ist das gar kein Problem.
Wenn es darum geht, dass du weiter zur Einzelberatung kommst und ihr parallel zu mir zur Paarberatung kommt, ist meine Antwort ein ganz klares Jein.
Generell ist das durchaus möglich, weil die personzentrierte Haltung unvoreingenommen ist und ich mich sowohl auf dich als auch auf deine:n Partner:in komplett einlasse und versuche, euch beide zu verstehen. Allerdings ist das in der Praxis oft ein wenig heikel. Zwar habe ich in meiner Vereinbarung zur Paarberatung stehen, dass ich keine Einzelgeheimnisse wahre, aber manchmal brauche ich zum Beispiel länger, um die eine Person zu verstehen, als die andere. Wenn die Person, bei der ich länger brauche, dann ausgerechnet die ist, die ich NICHT in der Einzelberatung habe, kann schnell der Verdacht aufkommen, dass ich mich eben nicht auf beide Personen gleich gut einlassen kann.
Es ist also ganz und gar individuell und ich kläre das gern gemeinsam mit euch, wenn der Wunsch besteht.
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Ich würde sagen, erst auf der einen Seite und dann auf der anderen.
Ich frage dabei nicht, wer recht hat. Und ich entscheide das auch nicht. Es geht eher um die Frage, was dazu geführt hat, dass ihr nun auf gegensätzlichen Seiten zu stehen scheint. Redet ihr dabei wirklich über das gleiche Thema, oder steckt vielmehr etwas anderes dahinter?
Deswegen wende ich mich euch abwechselnd zu und versuche dann jeweils zu verstehen.
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Da könnte bei euch beiden ganz viel dahinter stecken.
Bei dir vielleicht eine Verzweiflung, weil du merkst, dass du den Wunsch hast, es mit einer Paarberatung zu versuchen. Eventuell hoffst du, dass ihr euch wieder aufeinander zu bewegt.
Und dann ist da die Ablehnung deines Gegenübers. Vielleicht aus einem Gefühl der Überforderung heraus, oder der Sorge, dass so eine Beratung alles nur noch schlimmer macht oder doch einfach nur nach einer schuldigen Person gesucht wird.
Du könntest erst einmal alleine zu mir kommen. Die eigene Beziehung für dich zu reflektieren, ist durchaus auch so möglich.
Oder ihr bucht einen Termin, um es auszuprobieren. So könnt ihr schauen, ob es vielleicht doch eine Möglichkeit gibt, eure Beziehung durch mich begleiten zu lassen.
Manchmal muss so ein Vorschlag aber auch einfach erstmal ein bisschen sacken.
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Nein, als Freund:innen oder Geschwister seid ihr bei mir genauso willkommen.
Denn ich glaube, dass in jeder Beziehung mit Menschen, die uns am Herzen liegen, Themen aufkommen können, bei denen wir uns eine Begleitung wünschen.
Das Honorar: Was meine Begleitung kostet und warum
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Ein sehr nachvollziehbarer Gedanke und fragen kostet bekanntlich erst einmal nichts. Meine Antwort darauf lautet dennoch Nein. Mein Stundensatz ist wohlüberlegt und berücksichtigt die Vor- und Nachbereitung, meine laufenden Kosten und die Qualitätssicherung durch Supervision und Weiter- und Fortbildungen.
Mir ist bewusst, dass sich nicht alle Menschen dieses Honorar leisten können oder wollen. Zumindest nicht jede Woche. Aber dafür vielleicht als Impuls alle paar Wochen. Oder eben doch gar nicht.
Es gibt allerdings Stellen, bei denen du dich kostenlos beraten lassen kannst. Die Diakonie, Caritas oder auch städtische Einrichtungen bieten so etwas an. Auch dort kannst du dich gut aufgehoben fühlen.
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Es stimmt, Zuhören, um zu antworten, kann jede:r. Zuhören, um zu verstehen, ist etwas ganz anderes.
Personzentriertes Zuhören erfordert absolute Präsenz, das Einlassen auf dich als Person und eine vorurteilsfreie Haltung. Wir lernen das nicht in der Schule oder danach auf der Arbeit. Und die wenigsten können das einfach so, weil uns beigebracht wird, alles und jede:n zu bewerten. Sei es nach Aussehen, Leistung oder einem anderen Kriterium. Deswegen dauert eine zertifizierte Weiterbildung zur personzentrierten Beraterin nicht nur ein paar Wochen, sondern drei Jahre. Es ist etwas, was man verinnerlichen und üben muss.
Du zahlst also zum einen für das Handwerk. Und zum anderen dafür, dass du kein schlechtes Gewissen haben musst, dass es nur um dich geht. Kein Zusammenreißen, kein Funktionieren müssen. Kein gut gemeinter Rat.
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Personzentrierte Beratung ist keine Heilbehandlung oder Psychotherapie. Sie wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Du bezahlst die Begleitung selbst.
Der Vorteil daran ist, dass du keine Genehmigung brauchst, dir diese Unterstützung zu suchen. Außerdem gibt es keine langen Wartezeiten, bis ein Platz frei wird. Du kannst dir direkt einen Termin buchen, der frei ist.
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Weil ich dir die absolute Freiheit lassen will, nach jedem Termin neu zu entscheiden, ob du weitermachen willst oder lieber erstmal nicht.
Deswegen biete ich keinen Anreiz, dich länger zu binden, als du es vielleicht willst oder brauchst.
Du entscheidest über Tempo, Abstand und Dauer der Begleitung. Jedes Mal aufs Neue.
Ganz praktisch: Vor Ort in Flierich, online & unterwegs
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Beim Erstgespräch sprechen wir über das, was dir gerade einfällt. Du stellst Fragen, die du vielleicht hast oder erzählst mir etwas, das du mich wissen lassen möchtest, bevor wir die Begleitung mit einem Beratungstermin starten.
Es geht darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob eine Begleitung durch mich etwas ist, was du dir vorstellen könntest.
Ich benötige dafür nichts weiter von dir, außer dich und maximal 20 Minuten deiner Zeit.
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Du hast vollkommen recht, Flierich liegt am Arsch der Welt. “Das Outback” nennt meine Mama es immer mit einem Augenzwinkern. Zum einen ist das sehr angenehm, weil es so ruhig und friedlich ist, zum anderen braucht man ein paar Minuten länger bis dorthin.
Deswegen musst du auch nicht jedes Mal nach Flierich kommen, sondern kannst jedes Mal bei der Terminbuchung entscheiden, wie du es das nächste Mal lieber hättest. Du kannst es dir sogar ganz einfach machen und musst gar nicht herkommen, wenn du das nicht willst. Ich biete nämlich auch die Möglichkeit, die Termine online zu machen. So sehen und hören wir uns ebenfalls und die Begleitung kann genau so intensiv, nah und wirkungsvoll sein.
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Den Wunsch kann ich sehr gut nachvollziehen und das ist absolut kein Problem. Mit der Einschränkung, dass das Wetter mitspielen muss. Bei prasselndem Regen unterm Schirm ist das Verstehen im doppelten Sinne erschwert.
Du solltest nur bedenken, dass wir eventuell zwischendurch auf andere Menschen treffen könnten. Flierich ist zwar abgeschieden, aber es wohnen, da bin ich selbst manchmal ganz überrascht, doch noch ein paar andere Leute hier. Wenn dir das unangenehm wäre, bleiben wir auch gern spontan in meinem Beratungsraum. Ganz flexibel.
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Das ist eine Frage, die ich ausnahmsweise sehr kurz beantworten kann: Nein.
Nach unserem Termin kriegst du eine Rechnung von mir. Entweder per Mail oder per Post. Dann hast du zwei Wochen Zeit, ganz in Ruhe per Überweisung zu bezahlen.
Kein Bargeldstress, kein “Oh nein, ich hab mein Portemonnaie vergessen”-Schreckmoment.
Wir können uns also auf das Wesentliche konzentrieren.
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Direkt vor dem Haus ist ein Parkplatz, den du nutzen kannst. Er liegt genau zwischen zwei kleinen runden Büschen und bietet ausreichend Platz für große und für kleine Autos.
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Bis zu 24 Stunden vor deinem Termin ist eine Absage problemlos möglich. Schreib mir eine Nachricht oder geh in der Termineinladung auf “Absagen” und fertig.
Wenn dein Kind am Morgen unseres Termins auf einmal krank ist, die Kita schließen muss oder du komplett in den Seilen hängst, schreib mir und wir finden eine Lösung, mit der wir beide leben können.
Ansonsten gilt: Wenn du weniger als 24 Stunden vor dem Termin absagst, wird das Ausfallhonorar fällig. So schütze ich mich und meine Zeit und stelle gleichzeitig für uns beide eine Planungssicherheit her.
Hier kannst du ganz anonym (wenn du das willst) deine Fragen und Anmerkungen stellen. Ich bemühe mich, die Fragen zeitnah aufzunehmen und zu beantworten.
Also, schreib drauf los, ich bin gespannt!